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klanghalt 11 - 8. Feb. 2020
«In der Finsternis erstrahlt ein Licht» - Psalm 112


Wortbild

   
«In der Finsternis erstrahlt er als Licht.»  © Kay Appenzeller



Eindrücke
© Beatrix Kobelt



Mitwirkende

Vokal: "klanghalt-singers", Ltg. Wilfried Schnetzler
Simone Andrea Bischof-Meier, Suzanne Chappuis, Vreni Dörig, Marianne Elliker, Agnes Glaus, Barbara Kind, Barbara Knorr, Birgit Langenbach, Barbara Metzler, Johanna Schnetzler, Gertrud Tschirren
Paul Angehrn, Hans Keller, Christian Kind, Eckhard Langenbach, Thomas Scheibler, Thomas Schumann, Christoph Strässle
Instrumental: Elias Menzi - Hackbrett
Poesie: Ann-Katrin Gässlein
Lektorin: Ann-Katrin Gässlein
Bild-Wort: „Im Finstern erstrahlt ein Licht.”, ©Kay Appenzeller



Njusletter (Auszug)


Die Bibel wurde wohl auf ebenso vielfältige Art und Weise übersetzt, wie es konfessionelle Ausprägungen gibt. Ein typisches Merkmal der hebräischen Versdichtung, das in den deutschen Übersetzungen leider nicht immer gleich deutlich zum Ausdruck kommt, ist der „Parallelismus membrorum”. Damit ist gemeint, dass zwei aufeinanderfolgende Zeilen zusammengehören und auf eine bestimmte Weise dargestellt werden. „Vor bösem Gerücht fürchtet er sich nicht / fest ist sein Herz, voller Vertrauen auf den HERRN”. Hier ist es jetzt eine Wiederholung, manchmal aber sind es auch Gegensätze. Aber immer kommt eine zweite Perspektive zu Wort. Das lässt sich durchaus als Einladung verstehen, die Psalmen mehrstimmig zu lesen, zu deuten, zu interpretieren.