2019
30.11. | 7.12. | 14.12. | 21.12. | 28.12. |
2020
4.1. | 11.1. | 18.1. | 25.1. | 1.2. | 8.2. | 15.2. | 22.2. | 29.2. | 7.3. | 14.3. | 21.3. | 28.3. | 4.4. | 11.4. | 18.4. | 25.4. | 2.5. | 9.5. | 16.5. | 23.5. | 30.5.

klanghalt 8 - 18. Jan. 2020
«Da neigte er sich zu mir und hörte mein Schreien» - Psalm 40


Wortbild

   
«Aus dem Schlamm ziehen»  © Kay Appenzeller



Eindrücke
© Andreas Ackermann



Mitwirkende

Vokal: Antonia Jelusic - Gesang
Instrumental: Maxim Haas, Flurin Cavelti, Christian Sandgaard - Saxophon
Poesie: Claire Bischof Vetter
Lektor: Claire Bischof Vetter
Bild-Wort:

Hinweis:
„Aus dem Schlamm ziehen”, ©Kay Appenzeller

Sonntag, 19. Januar 2020, Kirche Linsebühl, 10.00 Uhr,
Pfr. Stefan Lippuner, Predigt zu Ps. 40,18



Njusletter (Auszug)
Wie persönlich, autobiografisch und nachvollziehbar ist doch dieser Psalm! Nur wenig ist standardisierter Lobgesang oder historisch geschuldet. Der Psalm wirkt zeitlos. Der Psalmist berichtet von einer Krise, immer wieder steckt er in einer Notlage. Was auch immer ihn dorthin gebracht haben mag, ist nicht relevant. wichtig ist, wie er damit umgeht: Er weigert sich, der Depression nachzugeben oder in Zynismus zu verfallen. Er setzt seine Hoffnung auf den HERRN, auch wenn er spürbar damit ringt. Grund für seine Hoffnung ist aber kein naiv-optimistisches „Sich Schönreden”, sondern das Wissen um Gottes frühere Taten. Für uns heutige Leserinnen und Leser kann gerade dieser Psalm viel Identifikation bieten. Er ist eine erwachsene Form des „Glauben Lernens”, zu dem auch das Eingeständnis von Zweifeln und Ängsten gehört, aber uns auch ermutigen, immer wieder nach den Rettungstaten Gottes im eigenen Leben Ausschau zu halten.