2019
30.11. | 7.12. | 14.12. | 21.12. | 28.12. |
2020
4.1. | 11.1. | 18.1. | 25.1. | 1.2. | 8.2. | 15.2. | 22.2. | 29.2. | 7.3. | 14.3. | 21.3. | 28.3. | 4.4. | 11.4. | 18.4. | 25.4. | 2.5. | 9.5. | 16.5. | 23.5. | 30.5.

klanghalt 5 - 28. Dez. 2019
«Glücklich ein jeder, der den Herrn fürchtet» - Psalm 128


Wortbild

   
«Segen»  © Kay Appenzeller



Eindrücke
© Roman Sieber-Merz



Mitwirkende

Vokal: Séverine Holenstein, Sibylla Zwimpfer, Raphael Holenstein
Instrumental: Johann Hollenstein, Georg Hollenstrein, Sepp Meile - Alphorntrio «Mühlrüti»
Poesie: Huub Osterhuis
Lektorin: Ann-Katrin Gässlein
Bild-Wort: „Segen”, ©Kay Appenzeller



Njusletter (Auszug)

In diesem Psalm tritt die bronzezeitliche, agrarische Kultur Palästinas in den Vordergrund. Die Bildworte erscheinen je nach Perspektive nostalgisch oder fremd, überzeitlich oder patriarchalisch. Der Psalm atmet eine Welt, die auf den drei Pfeilern Landwirtschaft, Grossfamilie und Gottesfurcht beruht. Alle drei stehen miteinander in Verbindung und sind ohne einander schlicht nicht vorstellbar. Noch bis vor hundert Jahren konnten sich auch die Menschen in der Schweiz damit identifizieren. Eine Übertragung dieses Psalms in die Lebenswelt moderner Gesellschaften ist hingegen eine Herausforderung: So kann trotz allen Bemühens, den Segen Gottes herauszustreichen, auch eine Spur von Wehmut über diese wohl untergegangene Trias übrigbleiben.